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Drei Schritte (und einige Gründe) um Ihre digitalen Sinne zu schärfen

Digital directors übertreffen ihre Berufskollegen in allen Branchen.

Unternehmen, die mit der Digitalisierung Schritt zu halten, sind in die Lage, ihre Leistungsfähigkeit drastisch zu erhöhen. In welchem Umfang dies geschieht, zeigen folgende Zahlen: Unternehmen, welche die interne Digitalisierung vorantreiben, sind im Durchschnitt um 26% profitabler als ihre Wettbewerber. Sie geniessen eine um 12% höhere Marktbewertung und generieren 9% mehr Umsatz.

Diese Daten beziehen sich auf eine Studie von Capgemini. Danach übertreffen digital directors ihre Kollegen in allen Branchen - “vom Medienunternehmen bis zum Farbenhersteller”. Dies deswegen, weil digitale Reife und Transformationsmanagement eng miteinander verknüpft sind. Die Studie zeigt, dass von digitalem Wissen durchdrungene Unternehmen besser in der Lage sind, ihre Geschäftsmodelle anzupassen, als jene die Wissensressourcen über Digitalisierung intern gar nicht oder nur unzureichend teilen.

Das Wichtigste dabei: Letztendlich treibt der Verwaltungsrat die Transformation voran. Ist ein Verwaltungsrat technologie-orientiert, wird er zum Impulsgeber für Top-down-Führung und Bottom-up-Innovation. Wird der Fokus betreff Umsetzungsmöglichkeiten und Führungsfähigkeiten auf den Verwaltungsrat gerichtet, wird die Art, wie ein Unternehmen agiert, grundlegend verändert.

Kunden, Angestellte und Aktionäre sind mittlerweile zu Technologie-Experten geworden. Als Triebfeder der Modernisierung sind es Verwaltungsräte, die dem Bedarf nach Digitalisierung innerhalb ihres Unternehmens überprüfen und steuern müssen. Somit ist die Vernachlässigung der Digitalisierung ist für den Verwaltungsrat schlicht keine Option mehr.

Überholte Denkweisen verändern 

Digitales Fachwissen ist nicht für jedes Mitglied des Verwaltungsrates zwingend, doch eine Affinität zur digitalen Welt ist eine sehr wichtige Eigenschaft für innovative Verwaltungsräte als Gremien. Das grundlegendes Verständnis des Verwaltungsrates für neuer Technologien bestimmt im Endeffekt die Ergebnisse des Unternehmens. So muss sich der Verwaltungsrat beispielsweise fragen: Werden neue Technologien mein Unternehmen in Zukunft bedeutsam beeinflussen? Falls ja, wie können sie angewandt werden? Gemäss Gartner’s “Flipping to Digital Leadership” heisst das in der Umsetzung: Die Digitalisierung verändert die Art und Weise wie Informationen auf der Ebene des Verwaltungsrates in strategische Entscheidungen einfliessen. 

 Das analytische Spiel wendet sich

 Von
  Zu
Zurückschauende Berichte
Vorausschauende Analyse
Passive Datenanalyse
Aktives, auf Daten abgestütztes Experimentieren
Strukturierte Information
Neue Arten von Information, einschliesslich Social- und Multimedia
Isolierte Analyse
Eingebettete Analyse


Es besteht kein Zweifel, dass Unternehmen und ihre Verwaltungsräte einen Sinn für Digitalisierung entwickeln müssen. Es bleibt lediglich die Frage, wie sie dieses Ziel am besten erreichen können.

1. Individuelle Ebene: auf wissen setzen
Einige Branchen sind von der Digitalisierung regelrecht erschüttert worden. Wenn Führungskräfte das Potential neuer Technologien frühzeitig erkennen und integrieren, können Unternehmen von den gebotenen Möglichkeiten enorm profitieren. Sie sind weniger anfällig dafür, dass ihr Produkt oder ihr Geschäftsmodell schnell wieder veraltet ist. Durch die Erweiterung und Vertiefung des eigenen Wissens und des Sich-vertraut-Machens mit der Digitalisierung, können Spitzenführungskräfte ihr Verständnis dafür schärfen und sich für die Zukunft besser rüsten.

2. Verwaltungsratsebene: die Expertise der IT-Abteilung als Vorteil nutzen. 
Für einige Unternehmen ist die Digitalisierung untrennbar mit ihrem Kerngeschäft verbunden (z.B. Amazon). Für andere, wiederum, spielen die IT-Abteilungen lediglich eine unterstützende Rolle. Genau hier liegt die Gefahr, dass Innovationen verpasst und notwendige Veränderungen verschlafen werden. Übernimmt die IT-Abteilung nur operative Aufgaben, so kann das Potential der IT-Spezialisten nicht vollumfänglich ausgeschöpft werden. Um dies zu verhindern empfiehlt es sich, die internen IT-Spezialisten als strategische Berater einzusetzen: Ein solcher Input-Mechanismus kann den Graben zwischen Führungskräften und neuen Technologien auf effektive Weise verschmälern.

3. Organisationale Ebene: den digitalen Dialog fördern 
Für eine optimale Nutzung von Bottom-up-Kommunikation ist eine Kultur, die Wissens- und Erfahrungsaustausch ermöglicht unabdingbar. Unternehmen, die diesen Austausch fördern und sich an veränderte Umweltbedingungen anpassen, erzeugen die grösste Wertschöpfung, nach innen wie nach aussen. In einer Studie über Digital Directors, spricht Russell Reynolds über Führungskräfte als “digitale Katalysatoren”. Danach besteht die beste Vorgehensweise in der digitalen Unternehmensführung darin, digitale Optionen in die Diskussion auf Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsebene aufzunehmen und damit in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Die Implementierung digitaler Technologien wirkt sich sowohl auf die Funktionsweise als auch auf die Unternehmensleistung aus. Letztlich ist eine neue, wertschöpfendere Art der Arbeit des Verwaltungsrates in Bezug auf Digitalisierung in Zukunft unverzichtbar.

Einblicke und Ressourcen

Einblicke und Ressourcen

Sherpany bietet Unternehmensnews, Fachartikel, exklusive Interviews, Fallstudien und Best Practices zur Digitalisierung und Transformation der Meeting-Kultur von Verwaltungsräten, Führungskräften, Generalsekretären und Generaldirektionen.

Beispiele umfassen Inhalte zu:

  • Board Portalen und Meeting-Management-Softwares
  • Digitalisierung und digitale Sitzungen
  • Verwaltung & Compliance
  • Effiziente Leitung
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