Effektives Meeting Management mit Azend® | Sherpany
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Meeting Management mit Azend®: So ermöglichen Sie effektive Meetings in Ihrem Unternehmen

Sie kennen dieses Gefühl wahrscheinlich nur zu gut: Sie sitzen in einem ineffektiven Meeting fest und ärgern sich über die verschwendete Zeit. Genau so geht es täglich Tausenden von Personen. Ineffektive Sitzungen sind in der Unternehmenswelt tatsächlich ein weit verbreitetes Problem. Professor Steven Rogelberg, der führende Experte für Meeting-Wissenschaft, schätzt, dass 50 Prozent der Zeit, die für die Organisation und die Durchführung von Sitzungen aufgewendet wird, unproduktiv ist. Er nennt Meetings deshalb einen "blinden Fleck in Organisationen".1

Obwohl ManagerInnen heute erstaunliche 23 Stunden pro Woche in Meetings verbringen, sind unproduktive Sitzungen zu einem akzeptierten Status Quo geworden.2 Dieser Meetingwahn – eine Mischung aus exzessiven und unproduktiven Geschäftsmeetings – hat schwerwiegende Konsequenzen. Die verschwendeten Lohnkosten werden in Deutschland auf 65 Milliarden Euro geschätzt.3 Und Führungskräfte, die unter Überlastung und Frustration leiden, sind gestresster, werden bei der Arbeit weniger produktiv und häufiger krank und neigen eher dazu, das Unternehmen zu verlassen.

Warum Sie sich um effektive Meetings kümmern sollten

Trotz dieser negativen Aspekte sind Team-Meetings nach wie vor ein wichtiges Instrument, um den Erfolg eines Unternehmens sicherzustellen. Als Menschen brauchen wir fruchtbare Zusammenarbeit und ein Gefühl der Gemeinschaft, um unser beste Leistung abrufen zu können. In guten Meetings wächst das Vertrauen und die Teamdynamik wird effektiv verwaltet, um gemeinsam positive Ergebnisse zu erzielen. Sie sorgen auch dafür, dass alle Menschen das Gesamtbild verstehen, auf das sich ihre Arbeit bezieht. Der Austausch von Informationen und Meinungen hilft Einzelpersonen, Teams und Organisationen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
 

Wir bei Sherpany möchten eine Welt schaffen, in der jede Sitzung zählt. Aus diesem Grund haben wir das Azend®-Framework entwickelt, um effektive Meetings zu ermöglichen.

Wie haben wir das gemacht? Einerseits haben wir mit den neuesten Studien von Spitzen-WissenschaftlerInnen gearbeitet. In den letzten Jahren haben ForscherInnen aus der Organisationspsychologie und der Verhaltenswissenschaft Meetings als Hauptinstrument des Organisations-Lebens identifiziert und grosse Anstrengungen unternommen, um qualitativ hochwertige Studien zu erstellen. Andererseits haben wir unsere jahrelange Erfahrung einfliessen lassen. Seit 2011 unterstützen wir Führungskräfte bei der Steigerung ihrer Sitzungsproduktivität. In unzähligen Interviews haben wir nicht nur die drängendsten Meeting-Probleme ermittelt, sondern auch wirksame Methoden ermittelt, die innovative Führungskräfte für das Management von Meetings anwenden.

Wie Sie mit Azend® Ihr formelles Meeting Management optimieren

Das Ergebnis ist ein simples und ganzheitliches Framework für das innovativere und effektivere Management formaler Führungssitzungen, das wir Azend®-Framework nennen. Es umfasst die drei Dimensionen der organisationalen Produktivität - Mensch, Prozess, Technologie - im Kontext des Meeting Managements. Bei erfolgreicher Anwendung beschleunigt es die Entscheidungsfindung, fördert die Verantwortung für und die Umsetzung von Sitzungsergebnissen und macht Führungskräfte produktiver. Aus unserer Sicht hat Azend® das enorme Potenzial, die Komplexität des heutigen Meeting Managements zu entwirren und den Meetingwahn zu überwinden.

Das Azend®-Framework umfasst die drei Dimensionen der organisationalen Produktivität - Mensch, Prozess, Technologie - im Kontext des Meeting Managements.

Die individuelle Meeting-Mentalität spielt innerhalb der Mensch-Dimension von Azend® eine zentrale Rolle. Das Ziel ist es, dass Führungskräfte eine Mentalität fördern, die die Bedeutung produktiver Meetings anerkennt. Dies heisst konkret, das Sitzungsverhalten auf Prinzipien zu basieren, die als Grundlage für eine gesunde Meeting-Kultur im Unternehmen dienen. Alle TeilnehmerInnen übernehmen Verantwortung, um Sitzungen erfolgreicher zu machen. Sie alle verpflichten sich, klare Sitzungsziele zu definieren, andere TeilnehmerInnen und ihre Zeit zu respektieren, sich ausreichend vorzubereiten und prägnante Aktionselemente zuzuweisen.

In diesem Artikel stellen wir die 10 Prinzipien vor, die bei Azend® das menschliche Verhalten im Meeting Management leiten. Sie bieten ganzheitliche und umsetzbare Empfehlungen, die Licht in den "blinden Fleck in Organisationen" bringen und letztendlich zu einer echten Veränderung der Meeting-Mentalität und der Meeting-Kultur führen.

Die 10 Prinzipien von Azend®, die zu einer echten Veränderung Ihrer Meeting-Kultur führen

 

  1. Wir sehen Meetings als Schlüsselinstrument für effektive Führung, die nur wenn nötig stattfinden.

Welche Schritte hat Ihre Organisation kürzlich unternommen, um Meetings erfolgreicher zu machen? Trotz des beeindruckenden Zeitaufwands für Sitzungen gibt es nur sehr wenige Organisationen, die ihre Meeting-Kultur aktiv gestalten. Viele Führungskräfte sehen ihre Sitzungen als notwendiges Übel des Arbeitsalltags an. Meetingwahn ist zur Norm im Arbeitsleben einer Führungskraft geworden.

Um die Probleme des heutigen Meeting Managements zu beheben, müssen wir die Art und Weise, wie wir unsere Sitzungen wahrnehmen, überdenken. Führungskräfte sehen Sitzungen als Schlüsselinstrument für effektive Führung, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Ein Vorbild zu sein bedeutet, nach und nach effektivere Meeting-Methoden zu implementieren und jeweils eine Sitzung nach der anderen zu verbessern. Gleichzeitig erhöht die gesamte Organisation die Verantwortlichkeit für erfolgreiche Sitzungen, indem beispielsweise eine Person zum Chief Meeting Officer ernannt wird, die für Sitzungen zuständig ist. Diese Person erstellt eine langfristige Strategie zur Messung und Verbesserung der Meeting-Kultur.

  1. Wir gründen unsere Meeting-Zusammenarbeit auf gegenseitiges Vertrauen und Respekt.

Während des gesamten Sitzungsprozesses - Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung - mangelt es den TeilnehmerInnen häufig an Vertrauen und Respekt gegenüber anderen TeilnehmerInnen und ihrer Zeit. Dies beinhaltet die Verschwendung von Gruppenzeit für Themen, die auf andere Weise gelöst werden könnten – oder unvorbereitet und verspätet zu einer Sitzung zu erscheinen. Immer mehr Studien zeigen, dass das spezifische Verhalten und die Interaktionen während der Sitzung über den Erfolg oder Misserfolg der Sitzung entscheiden.

Führungskräfte ermutigen alle Einzelpersonen und Teams, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie eine positive Gruppeninteraktion sichergestellt werden kann. Besprechungsregeln tragen dazu bei, dass die psychologische Sicherheit aller TeilnehmerInnen respektiert wird. Wenn sich alle zum Sprechen ermutigt fühlen und alle Meinungen gehört werden, können kognitive Verzerrungen in der Entscheidungsfindung erheblich reduziert werden.

  1. Wir entwickeln unser Wissen im Meeting Management proaktiv weiter durch Schulungen.

Nur rund 20 % der Menschen haben eine formelle Schulung erhalten, wie man Meetings erfolgreich durchführt.4 Und diese Schulung ist in den meisten Fällen sehr banal und beinhaltet nur simple Vorschläge. Daher verstehen die Menschen nicht, wie wichtig Meetings sind und wie sie gemanagt werden sollten, um die Ziele von Einzelpersonen und Gruppen produktiv zu erreichen.

Führungskräfte organisieren Trainings rund ums Meeting Management und nehmen selber daran teil. Azend® bietet ein praktikables Framework, um Menschen effektiv zu schulen. Es ist wichtig, alle drei Dimensionen effektiver Meetings zu berücksichtigen:

  • Mensch: Menschliche Verhaltensweisen und Interaktionen entscheiden über den Erfolg und Misserfolg von Sitzungen.
  • Prozess: Ein klarer Sitzungsprozess schafft ein gemeinsames Verständnis davon, wie Sitzungen funktionieren, und bietet die Struktur für Best Practices. 
  • Technologie: Eine dedizierte Meeting Management Software ist der Katalysator für die Förderung einer produktiven Meeting-Kultur. 
  1. Wir nutzen eine Agenda, die wir in eigenständige Punkte mit klaren Zielen unterteilen.

In der Meeting-Forschung wird eine klare Agenda als der wohl wichtigste Faktor für die Wirksamkeit einer Sitzung genannt. Obwohl sich viele Führungskräfte dieser Tatsache bewusst sind, wird sie in der Praxis kaum angewendet: Eine Umfrage unter 180 Schweizer Führungskräften ergab, dass weniger als die Hälfte für jeden Agendapunkt ihrer letzten Sitzung ein Ziel definiert hatte.5

Die Agenda ist das Kernstück des Azend®-Sitzungsprozesses. Die Führungskräfte unterteilen die Meeting-Agenda in genau festgelegte, eigenständige Punkte und definieren dazu klare Ziele. Durch die Festlegung konkreter Agendapunkte wird die Sitzung gezielt geplant. Auf diese Weise identifizieren wir diejenigen Themen, die vor der Sitzung besondere Aufmerksamkeit erfordern oder sogar per E-Mail oder über andere Kanäle gelöst werden können. 

Klare Ziele für jeden Agendapunkt geben eine genaue Richtung für den gesamten Sitzungsprozess vor. Das fördert den Fokus auf die Erreichung dieser Ziele.

Vor der Sitzung wird die Agenda je nach Fortschritt und wechselnden Prioritäten ständig angepasst.

Dieses Beispiel zeigt, was für jeden Agendapunkt definiert wird:

  • Typ - Entscheidung
  • Ziel - Festlegung der strategischen Marketingprioritäten
  • Verantwortliche/r - CMO
  • TeilnehmerInnen - komplettes Führungsteam
  • Zeit - 7 Minuten
  • Vorbearbeitung - Strategischer Marketingbericht lesen, kontroverse Themen antizipieren und asynchron diskutieren
  1. Wir nehmen bei Sitzungen nur teil, wenn wir einen sinnvollen Beitrag leisten können.

Haben Sie jemals das Gefühl gehabt, dass Ihre Anwesenheit in einer Sitzung unnötig war? Es ist frustrierend, wenn Sie nur “ZuschauerIn” einer Sitzung sind ohne echten Anteil an den behandelten Agendapunkten. Sie könnten Ihre Zeit viel besser für wirklich wertschöpfende Arbeit nutzen. Gleichzeitig wird es schwieriger, mit solchen "ZuschauerInnen" eine fruchtbare Meeting-Zusammenarbeit zu ermöglichen und die festgelegten Ziele zu erreichen.

Die beitragsorientierte Teilnahme ist ein Konzept, welches Zeitverschwendung in Meetings reduziert und Sitzungen produktiver macht. Die Idee ist, dass die TeilnehmerInnen nur an jenen Agendapunkten beteiligt sind, zu denen sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Während der Agenda-Erstellung werden die relevantesten EntscheidungsträgerInnen und Mitwirkenden für jeden Agendapunkt identifiziert. Dies kann zu dynamischen Sitzungen führen, bei denen einige TeilnehmerInnen die Sitzung früher verlassen, während andere später dazustossen. Obwohl es zunächst ungewöhnlich erscheinen kann, ist die beitragsorientierte Teilnahme ein wirksames Konzept, wenn es im Voraus geplant wird.

  1. Wir bereiten uns detailliert vor und arbeiten vor der Sitzung asynchron zusammen.

SitzungsteilnehmerInnen überschätzen entweder, wie gut vorbereitet sie sind, oder unterschätzen die Zeit, die für eine adäquate Vorbereitung erforderlich ist. Eine Studie zeigt, dass sich ein Drittel aller TeilnehmerInnen überhaupt nicht auf ihre Sitzungen vorbereitet.6 Die Vorbereitung wird zusätzlich dadurch erschwert, dass der Umgang mit Sitzungsunterlagen oft kompliziert und zeitaufwendig ist. Vor der Sitzung interagieren die TeilnehmerInnen zudem sehr selten miteinander.

Führungskräfte verstehen, dass eine gründliche Meeting-Vorbereitung der Schlüssel zu effektiven Sitzungen ist. Alle TeilnehmerInnen erhalten vorab die relevanten Sitzungsinformationen und Hintergrundmaterialien und bereiten sich angemessen auf alle Agendapunkte vor, zu denen sie beitragen. Sie machen persönliche Notizen, bitten bei Unklarheiten um Klärung und antizipieren Diskussionen um gewisse Agendapunkte. Indem sie bereits vor der Sitzung asynchron zusammenarbeiten und sich über Technologie an Diskussionen zu Agendapunkten beteiligen, erreichen die Führungskräfte ein gemeinsames Verständnis der Agendapunkte und der wichtigsten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Agendathemen werden vorangebracht, teilweise werden die gesetzten Sitzungsziele sogar erreicht und die Umsetzung kann bereits beginnen. 

Durch die Vorbereitung und Zusammenarbeit vor der Sitzung kann vermieden werden, dass der Austausch grundlegender Informationen und Fragen sowie nicht kontroverse Diskussionen in der Sitzung selbst stattfinden.

  1. Wir treffen fundierte Entscheidungen auf der Grundlage der verfügbaren Fakten.

Wenn es um schwierige Entscheidungen geht, sind Führungskräfte oft gelähmt. Das ist verständlich, denn die Entscheidungsfindung ist oft eine schwierige Aufgabe - manchmal sogar schwieriger als erwartet. Eine Zehnjahres-Längsschnittstudie des Harvard Business Review unter mehr als 2700 Führungskräften ergab, dass 57 % der neu ernannten Top-ManagerInnen die Entscheidungsfindung als komplizierter empfanden, als sie erwartet hatten.7 Daher ist es unerlässlich, dass Führungskräfte Meetings nutzen, um ihre Entscheidungsfindung zu optimieren, anstatt sie noch zusätzlich zu erschweren. 

Evidenzbasierte Entscheidungsfindung ist eine Schlüsselkomponente effektiver Meetings. Meetings sind die Kreuzungen Ihres Unternehmens und bieten daher die beste Gelegenheit zur kollektiven Entscheidungsfindung. Dieser Prozess lässt sich wie folgt zusammenfassen: 

  • Ziele und Zielsetzungen identifizieren 
  • Alle relevanten Informationen sammeln
  • Die wichtigsten Stakeholder und Mitwirkenden einbeziehen
  • Alternative Optionen abwägen

Alle verfügbaren Beweise zu präsentieren und zu bewerten, alternative Optionen zu bewerten und FachexpertInnen in den Prozess einzubeziehen, führt zu gut informierten Entscheidungen, die Ihrer Organisation helfen, voranzukommen.

  1. Wir fokussieren uns bei der Zusammenarbeit darauf, die Sitzungsziele effizient zu erreichen.

Wann ist das letzte Mal eine Ihrer Gruppendiskussionen vom Thema abgekommen? Selbst die durchdachteste Meeting-Agenda ist nutzlos, wenn die TeilnehmerInnen sie nicht befolgen und zuvor festgelegte Ziele und Zeiten aus den Augen verlieren. ‘Vom Thema abkommen’ ist tatsächlich das am häufigsten genannte Sitzungsproblem.

Während der Sitzung konzentrieren sich die TeilnehmerInnen darauf, die Sitzungsziele effizient zu erreichen. Alle TeilnehmerInnen übernehmen dafür gemeinsam die Verantwortung. Es ist von entscheidender Bedeutung, das richtige Gleichgewicht zwischen dem Erreichen der Seitzungsziele und dem flexiblen Eingehen auf Fragen, Bedenken und Randbemerkungen zu finden. Wenn zu viel Zeit für irrelevante Themen aufgewendet wird, intervenieren die TeilnehmerInnen und alle Interaktionen beruhen auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt. Eine entscheidende Rolle spielt der/die ModeratorIn. Diese Person stellt das Buy-in aller TeilnehmerInnen sicher, hält ihr Engagement durch verschiedene Moderationstechniken hoch und setzt die Meeting-Regeln durch.

  1. Wir führen Protokoll und ordnen klare und prägnante Aktionselemente zu.

Eine formelle Sitzung ist nur so gut wie die daraus resultierenden Aktionen. Leider haben viele Führungsteams Mühe, klare Folgeaktionen effektiv zu definieren, zuzuordnen und zu protokollieren. Wenn nach dem Meeting keine Schritte unternommen werden, wird derselbe Punkt bei der nächsten Sitzung erneut besprochen, wodurch der Meetingwahn weiter zunimmt. Gleichzeitig ist das Erstellen, Verteilen, Genehmigen und Archivieren von Sitzungsprotokollen oft umständlich und zeitaufwendig.

Die TeilnehmerInnen schliessen jeden Agendapunkt mit der Definition und Zuordnung klarer Aktionselemente ab:

 Wie Sie klare Aktionselemente definieren und zuordnen
Was?Wir definieren ein spezifisches Aktionselement.
Wer?Wir beauftragen eine Person, die die Verantwortung dafür übernimmt.
Wann?Wir legen fest, bis wann die Aktion ausgeführt werden soll.

 

Es wird immer ein Sitzungsprotokoll - einschliesslich dieser Aktionselemente - geschrieben. Die TeilnehmerInnen sehen dies als das wichtigste Instrument an, um rechtzeitige und erfolgreiche Folgemassnahmen sicherzustellen. Das Protokoll wird unmittelbar nach der Sitzung veröffentlicht und genehmigt und allen beteiligten Personen auf einfache Art und Weise zugänglich gemacht.

  1. Wir geben Feedback, um unser Meeting Management kontinuierlich zu verbessern

Sammelt Ihre Organisation Feedback zur Effektivität von Sitzungen? Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Die Meeting-LeiterInnen selbst geben und sammeln oft kein Feedback, weil sie davon ausgehen, dass ihre Sitzungen erfolgreich sind. Die Forschung zeigt, dass Führungskräfte die von ihnen organisierten Sitzungen sehr positiv bewerten, während die anderen TeilnehmerInnen sie viel weniger positiv einschätzen.8 Ohne Feedback suchen sie aber nicht aktiv nach Verbesserungsmöglichkeiten.
 

Führungskräfte basieren ihr Meeting Management auf konstante Feedbackschleifen, um alle Phasen des Sitzungsprozesses kontinuierlich zu verbessern.

Dies steht im Einklang mit agilen Prozessen, die einen Schwerpunkt auf schnelle Lernzyklen sowie Leistung und Verantwortung legen. Die TeilnehmerInnen geben nicht nur nach jeder Sitzung ein kurzes Feedback, sondern führen auch regelmässig Retrospektiven durch, um das grosse Bild des Meeting Managements zu sehen. Dabei wird Verbesserungspotenzial gemeinsam ermittelt.

Möchten Sie mehr über das Azend®-Framework erfahren?

Welche Auswirkungen hat Azend®?

Die Implementierung von Azend® bietet drei Hauptvorteile.

  1. Beschleunigt die Entscheidungsfindung

Schnelligkeit ist von entscheidender Bedeutung, um Chancen im sich schnell entwickelnden Geschäftsumfeld zu nutzen und schlussendlich erfolgreich zu sein. Starre Meeting-Prozesse erlauben jedoch keine schnelle Entscheidungsfindung.

Azend® verringert die Komplexität des heutigen Meeting Managements. Es hilft uns, die notwendigen Personen zu identifizieren, um effektive Entscheidungen zu treffen und stellt eine gezieltere Zusammenarbeit vor, während und nach der Sitzung sicher. Der Einsatz von Technologie ermöglicht uns den kontinuierlichen Zugriff auf Business Intelligence und Sitzungsdokumente. Wir müssen eine Entscheidung nicht aufgrund mangelnder Vorbereitung oder mangelnden Zugangs zu Informationen verschieben. Manchmal treffen wir Entscheidungen bereits vor der Sitzung und fördern damit die Ausführung von Folgemassnahmen. Infolgedessen werden Entscheidungen und Aufgaben viel schneller umgesetzt. Dies verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil.

  1. Fördert die Verantwortung für und die Umsetzung von Sitzungsergebnissen

Die Implementierung von Azend® bedeutet, Sitzungen als Schlüsselinstrument für effektive Führung und den Erfolg von Organisationen zu betrachten. Wir sind uns einig, wie wir unsere Meeting-Kultur positiv gestalten können. Wir schulen alle unsere MitarbeiterInnen in effektivem Meeting Management, damit letztendlich jedes Meeting erfolgreich ist.

Wir alle übernehmen Verantwortung, um die Effektivität von Sitzungen zu verbessern. Wir alle verpflichten uns, die Ziele der Agenda klar zu formulieren, die anderen TeilnehmerInnen und ihre Zeit zu respektieren, uns ausreichend vorzubereiten und präzise Aktionselemente zuzuordnen. 
 

Meeting Management ist kein Top-down-Prozess mehr, sondern ein kollaborativer Prozess, der auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt beruht. 

Indem wir Feedback zu Sitzungen geben und ständig voneinander lernen, steigern wir die Effektivität der Sitzungen fortlaufend. 

Gleichzeitig erhöhen wir den Einsatz und die Eigenverantwortung für die Ausführung von Aktionselementen nach der Sitzung. Wenn wir prägnante Aktionselemente gemeinsam definieren und transparent zuordnen, ist es viel einfacher, das Buy-In von den verantwortlichen Personen zu erhalten. Folgeaktionen werden also tatsächlich erledigt, was uns als Team und als Einzelpersonen weiterbringt.

  1. Macht Führungskräfte produktiver

Azend® steigert die Produktivität unserer Führungssitzungen und setzt unzählige Stunden zuvor unproduktiver Zeit frei. Dies kann erreicht werden, indem die drei Dimensionen Mensch, Prozess und Technologie im Kontext des Meeting Managements zusammengeführt werden.

Wir zeigen Ihnen einige Beispiele, wie Azend® Zeitverschwendung in verschiedenen Meeting-Phasen reduziert: Die beitragsorientierte Teilnahme befreit uns von jenen Sitzungen, zu denen wir keinen sinnvollen Beitrag leisten können. Themen schon vor dem Meeting voranzutreiben und nicht kontroverse Agendapunkte gar zu lösen, spart uns wertvolle Gruppenzeit. Vertrauen und Respekt sowie der Fokus auf klar definierte Ziele machen uns als Gruppe effizienter. Und indem wir klare und präzise Aktionselemente zuweisen und aufzeichnen, legen wir den Grundstein für die rechtzeitige und erfolgreiche Ausführung von Folgemassnahmen.

Gleichzeitig erhöht Azend® auch die Sitzungseffektivität. Es führt zu zielgerichteteren und engagierteren Meetings mit insgesamt besseren Ergebnissen: schnellerer Konsens, bessere Entscheidungen, erhöhte Teamkreativität oder höhere Sitzungszufriedenheit. Langfristig steigern wir das Engagement, das Wohlbefinden und die Befähigung der MitarbeiterInnen, die Teamleistung sowie organisatorische Entwicklungs- und Veränderungsprozesse. Und die Befolgung des Azend®-Frameworks ermöglicht uns auch eine bessere Umsetzung der Geschäftsstrategie, eine in der Unternehmenswelt weithin bekannte Herausforderung.

Erste Erfahrungen mit innovativen Organisationen, die Azend® bereits implementiert haben, zeigen, dass Führungskräfte in der Tat produktiver werden. Der CEO eines grossen Unternehmens schätzte die Optimierung der Sitzungs-Effektivität und -Effizienz auf 20 %. Und ein Bank-CEO spart rund sechs Stunden pro Woche beim Meeting Management ein.

Definition: Azend®-Framework

Azend® ist ein simples und ganzheitliches Framework für formelles Meeting Management. Es umfasst die drei Dimensionen der organisationalen Produktivität - Mensch, Prozess, Technologie - im Kontext des Meeting Managements. Bei erfolgreicher Anwendung beschleunigt es die Entscheidungsfindung, fördert die Verantwortung für und die Umsetzung von Sitzungsergebnissen und macht Führungskräfte produktiver.

 

 


1 ‘Half Of All Meetings Are A Waste Of Time - Here’s How To Improve Them’, Forbes, 2019.
2 ‘Stop the Meeting Madness’, von Leslie A. Perlow et al., HBR, 2017.
3 ‘The state of meetings report: Consequences of poorly organised meetings’, Doodle, 2019.
4 ‘Half Of All Meetings Are A Waste Of Time - Here’s How To Improve Them’, Forbes, 2019.
5 ‘Erfolgreiche Meetingvorbereitung - Worauf kommt es an?’, von Isabelle Odermatt et al., Report Psychologie, 2013.
6  ‘Meeting Analysis: Findings from Research and Practice’, von Nicholas C. Romano and Jay F. Nunamaker, International Conference on System Sciences, 2001.
7 ‘Leaders, Stop Avoiding Hard Decisions’, von Ron Carucci,  Harvard Business Review, 2018. 8 'Perceived Meeting Effectiveness: The Role of Design Characteristics’, von D. J. Leach et al., Journal of Business and Psychology 24(1):65-76, 2009.

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  • Board Portalen und Meeting-Management-Softwares
  • Digitalisierung und digitale Sitzungen
  • Verwaltung & Compliance
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